Cindy * 17.10.1995 – 13.02.2010
Samstag, 13. Februar 2010 17:36
Nach 11 Tagen Ernährung durch Aufbauspritzen und Infusionen wurde Cindy heute um 9:30 Uhr erlöst.

Thema: Cindy´s Kolumne | Kommentare deaktiviert | Autor: Thomas
Samstag, 13. Februar 2010 17:36
Nach 11 Tagen Ernährung durch Aufbauspritzen und Infusionen wurde Cindy heute um 9:30 Uhr erlöst.

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Montag, 6. Juli 2009 18:08
Aloha zusammen,
dieses Wochenende war ja mal wieder ziemlich viel los in Köln. Wenn Herrchen mal nicht unterwegs war, waren Freunde da und haben lauter Flaschen mit ziemlich scharf riechendem Zeug, eine nach der anderen leergetrunken. Sonst benutzt er sowas nur zum putzen der Fenster…glaub ich.
Am Sonntag als Herrchen und sein Freund dann gegen frühen Nachmittag die Wohnung verliessen, dachte ich mir, das guck ich mir doch auch einmal an. Die Tür wurde zugezogen, abgeschlossen und ich war mal wieder ganz alleine zu Hause. Aber denkste, ich weiss ja, wo der Ersatzschlüssel hängt
Schnell den Stuhl hingeschoben und schon stand mir die grosse Welt offen. Von diversen Spaziergängen in die Stadt, wusste ich ja, wie ich zur Bahn komme. Schnell war ich also mit der Bahn in der Stadt. Die Stimme aus den Lautsprechern sagte “Heumarkt”, dort bin ich ausgestiegen, dort schien am meisten los zu sein. Ich lief aus der Bahn, natürlich musste ich aufpassen, in dem Trubel nicht plattgetreten zu werden. Der Platz war voller Ständen und Leckerchen-Buden. Überall lagen noch völlig geniessbare Reste auf dem Boden rum. Ziemlich verschwenderisch diese Menschen, aber mir wars Recht, so hatte ich auch was davon.
Ich schlängelte mich durch die Menschenmassen hindurch que(e)r über den Platz um mir mal ein Bild von allem zu machen. Also ich sag euch, wenn ichs nicht mit eigenen Augen gesehen hätte….Da liefen hübsche Weibchen rum, bei denen mir mein Riecher eindeutig “Rüde” signalisierte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich es tatsächlich dann geschafft, einmal um den ganzen Platz rumzukommen. Als ich dann die Schnauze voll hatte und zur Bahn zurück wollte, fuhren riesige, geschmückte Wagen mit ohrenbetäubend lauter Musik über die Strasse und versperrten mir den Weg zurück zur Bahnhaltestelle. Ich hatte also keine andere Wahl, als die nächste freie Möglichkeit abzuwarten.
Als der nächste Wagen vorbei war, wagte ich es und lief in die nun folgende Gruppe aus Rüden, mit blauen Oberteilen, die, so glaube ich, weisse und pink gefärbte Pudel an den Händen herumwirbelten. Ich schloss die Augen und hoffte, die andere Seite der Strasse lebend zu erreichen, ohne von irgendjemandem geschnappt zu werden und das Schicksal der armen Pudelchen teilen zu müssen. Ich schaffte es und gelang auf die andere Seite des Bahnübergangs, wo zum Glück direkt eine Bahn einfuhr.
Wieder zu Hause angekommen legte ich mich dann total kaputt wieder in mein Körbchen und schlief direkt ein. Als ich dann später aufwachte, als mein Herrchen gerade wieder nach Hause kam, freute ich mich darüber, dass er offensichtlich auch heil wieder nach Hause gefunden hat.
So, das war mein vergangener Sonntag. Ich sage Euch, nie wieder werde ich mich an solchen Tagen alleine in die Stadt begeben. Da ist mir mein kuscheliges Körbchen doch allemal lieber.
Ciao, Eure Cindy….
Thema: Cindy´s Kolumne | Kommentare (1) | Autor: Thomas
Mittwoch, 24. Juni 2009 15:31

Mein Leben als Suchmaschine
Autor: Horst Evers
160 Seiten
Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (April 2008)
Kurzbeschreibung:
Horst Evers erzählt umwerfend komisch von den abstrusen Verschwörungen des Alltags, mit denen wir alle zu kämpfen haben. Die uns dann am Ende eines Tages völlig überraschend mit den ganz, ganz großen Fragen konfrontieren. Wie zum Beispiel: Wieso gibt es bei einer voll elektronischen Waschmaschine den Programmpunkt »Handwäsche«, und was will uns das Gerät damit sagen? Horst Evers geht ihnen nach, diesen Fragen, denn er nimmt sich die Zeit, etwas genauer hinzuschauen. Und deshalb weiß auch nur Horst Evers, wieso es einfacher ist, nur an einen Gott nicht zu glauben als an ganz viele, wie sich ein unterforderter Videorecorder fühlen muss und wie man nach seiner verloren gegangenen Mütze googelt. Seine Geschichten trösten und »geben einem das beruhigende Gefühl, dass man nicht allein ist mit der Verzweiflung über die mangelnde Ordnung der Dinge in der Welt« (taz).
Meinung:
Viele nette, lustige Geschichten aus dem täglichen Leben
Wem lange Romane zuviel sind und gerne mal kurz ein Buch zur Hand nimmt genau das Richtige.
Thema: Bücherecke | Kommentare (0) | Autor: Thomas
Mittwoch, 24. Juni 2009 14:21

Der Seelenbrecher
Autor: Sebastian Fitzek
368 Seiten
Verlag: Droemer/Knaur; Auflage: 1 (September 2008)
Kurzbeschreibung:
Eine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist.
Meinung:
Hochspannung pur bis zum Ende, mit Schreckeffekt.
Thema: Bücherecke | Kommentare deaktiviert | Autor: Thomas
Mittwoch, 24. Juni 2009 14:12
Die Therapie
Autor: Sebastian Fitzek
336 Seiten
Verlag: Knaur; Auflage: 1. Auflage (1. Juni 2006)
Kurzbeschreibung
Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …
Meinung:
Wie von Sebastian Fitzek nicht anders gewohnt sehr spannend geschrieben und das Ende ist immer für eine Überraschung gut. Sehr empfehlenswert.
Thema: Bücherecke | Kommentare deaktiviert | Autor: Thomas